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Vorträge und Gottesdienste

Kritiker Knut LeschnikowskiDie Sehnsucht der Menschen, die Christen sind
Unter diesem Motto lade ich zu  Vorträgen ein, die beleuchten, warum so viele Menschen sich Christen nennen, aber den Kirchen fern bleiben. Bei Hausbesuchen für Trauungen, Taufen und Beerdigungen, bei Seminaren in Bildunsgeinrichtungen, bei Gesprächen in geselliger Runde, habe ich unsagbar viel darüber erfahren, warum so Viele den Kirchen fern bleiben. Sie alle haben handfeste Gründe, die es sich lohnt anzusehen. Am Auffälligsten jedoch erschient mir die Enttäuschung der Wegbleibenden über die fehlende Übereinstimmung von Predigt und Alltag im Gemeindeleben und der Institution Kirche als solcher nach dem Sonntagsgottesdienst. Auch meine eigenen, über 30 Jahre langen Erfahrungen mit Kirche sowohl als auch, sind Gegenstand der Vorträge. Und während des Vortragens lade ich Sie ein, der einfachen Spur de Glaubens  zu folgen, die letztlich ganz einfach in den Gemeindealltag integrieret werden kann. Denn wer Gott dient, dient der Sehnsucht der Menschen nach Ganz-sein und erfahrbarem Glauben. Wer nur der Verfassung dient, hat sicherlich ein aufgeräumtes Büro, aber eine leere Kirche. Laden Sie mich also gerne ein, um dem Wagnis Kirche in dieser Zeit neu auf die Spur zu kommen, in dem Wissen darüber, wieviele Menschen Gott in der Kirche deutlicher erleben wollen, selbst oft tief gekränkt sind und dennoch tiefe Sehnsucht verspüren, ihrem christlichen Glauben Ausdruck zu verleihen! Ich freue mich auf interessante Abende mit Ihnen!


Feiern des Glaubens
Oder nennen Sie es Gottesdienst oder Treffen mit Christen. Die Bezeichnung ist letztlich egal. Es geht darum in Gemeinschaft mit anderen Menschen, unwichtig welcher Konfession zugehörig oder ganz frei davon, dem Glauben zu begegnen und in verschiedenen Ausdrucksformen Gott, sich selbst und der heilenden Kraft des Jesus von Nazareth nah zu sein. Mit ein bißchen Offenheit, werden Sie anders, ein Stück erfüllter und gestärkter nach Hause gehen, als Sie zur Feier gekommen sind. Sie werden Anknüpfungspunkte für Ihren Alltag mitnehmen und diese umsetzen. Mit den ganz einfachen, altbekannten Methoden der Christen - Predigt, Gebet, Singen, Zeit für Ruhe und Stille während der Feier, Raum für eigene Anliegen haben, Lichter entzünden, das Mahl feiern - schöpfen Sie neue Kraft für Ihren eigenen Weg. Dabei können Sie sich auf eine verständliche Sprache und Lieder unserer Zeit freuen und brauchen nicht zu fürchten, dass eine zu feierliche Liturgie sie eher vom Glauben entfernt als hinführt. Und nicht vergessen: die Feiern des Glaubens sind frei von konfessionellen Grenzen und Prägungen.

 

Persönliche Segnungen

Im Anschluß an die Feiern des Glaubens, ist es möglich, eine persönliche Segnung zu erleben. Das entscheiden alle Teilnehmenden für sich selbst.Alle sind eingeladen, keiner ist gezwungen.

Auch für Segnungen in Ihrem ganz persönlichen Leben ( Ehe, Familie, Sterbende, das Team bei der Arbeit oder im Ehrenamt - oder was auch immer für Sie mit Segen erfüllt sein soll), stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Einzelheiten dazu klären wir, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen.

 

"Weil wir lieben, trauern wir" oder "Vom größten Umzug des Lebens"

Die Stunde des Abschieds haben wir vor Augen gehabt. Das letzte Stück war ein schwerer Weg - du hast gekämpft und wir standen hilflos daneben! Unser Herz wollte Dich halten, aber unser Verstand musste Dich gehen lassen, denn Deine Kraft war zu Ende und Deine Erlösung nach langem Leiden eine Befreiung. 

Oder er kam ganz plötzlich für Sie - der Tod eines  geliebten Menschen!

Wie kommt es, dass der Mensch unserer Zeit, der scheinbar so sicher lebt, so unsicher wird, wenn ein Mensch diese Erde verlässt? Und wie kommt es, dass wir bei allem Wissen und Forschen die Sprache nicht verstehen, die dieser Mensch spricht wenn er beginnt, hier seine Koffer für den größten Umzug seines Lebens zu packen? Oder ist es die Gewissheit doch richtig hingehört und die Zeichen erkannt zu haben, die auf Loslassen deuten, obwohl wir doch so sehr lieben und noch so vieles sagen wollen?

So oder so, stellt uns der größte Umzug eines Menschen heraus aus diesem Leben, vor eine große Herausforderung. Zunächst geben wir alles ab: das Waschen des Verstorbenen, die Rituale, seinen Körper - alles gerät zwar in fachliche, aber fremde Hände. Alles soll gut werden, aber möglichst nicht durch unser eigenes Gestalten - die Trauerfeier, die Beisetzung, das Kaffeetrinken.Und dann kommt sie, die Zeit danach, in der wir lernen müßen, ohne diesen gegangenen und geliebten Menschen zu leben. 

Dieser Vortrag berichtet von vielen Erfahrungen an Sterbebetten, in Krankenhäusern und Heimen. Er berichtet auch von der oftmals unerträglichen Zerissenheit von Betroffenen, wenn der Umzugswagen schon vor der Tür steht, aber das Loslassen nicht gelingen will, weil die Liebe so groß ist oder Unerledigtes, Unausgesporchenes das eigene Handeln lähmt. Dieser Vortrag will auch ermutigen, so viel wie möglich selber mit den Verstorbenen zu tun, ganz individuelle Rituale des Abschieds durchzuführen, um der empfundenen Liebe und dem Gefühl des Vermissens genügend Klageraum und Würde zu geben. Letztlich wagt er auch einen Blick in die Zukunft, um möglichst individuell und phantasievoll seiner eigenen Trauer, die da ist weil wir lieben, Ausdruck zu geben. Denn bis wir selber umziehen ist es das schönste Geschenk an unsere Verstorbenen unseren Weg mit Kraft zu Ende zu gehen, zu leben und lieben so viel wir können.

Für erste Fragen und zur Absprache eines Termins in Ihrer Einrichtung, etc. stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.   





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