Trauerfeiern

Im Vordergrund jeder freien Zeremonie stehen die Menschen, um die es geht. In einer Trauer – und Dankesfeier also der verstorbene Mensch und daneben seine Familie, bzw. die Menschen, die das direkte Lebensumfeld ausmachen (Partner/in, Anverwandte, Freunde/innen). Berührt und beteiligt sind sie mitten im Geschehen: die Trauer um den Menschen, der verstorben ist, aber auch der Dank dafür, dass er die Zeit seines Lebens an ihrer Seite gelebt hat, sind die deutlichsten Empfindungen in einer Trauer – und Dankesfeier.
Und genau diese Empfindungen erhalten während der Feier weiten Raum.

Im Mittelpunkt steht jedoch die ausführliche Rede über das Leben der/des Verstorbenen. Frei und offen erzähle ich all das, was Sie selbst für wichtig und erwähnenswert halten und mir im ausführlichen Gespräch mitgeteilt haben. Und in diesem Gespräch klären wir auch gemeinsam in welcher Form und mit welchen Ritualen Sie Abschied nehmen möchten.
Würdevoll, mit Liebe und Respekt vor einem gelebten Leben setze ich all das in der Trauerfeier um, was Ihnen am Herzen liegt. Zum Ausdruck kommt, dass der verstorbene Mensch aus ganzer Kraft immer das Beste nach seinen Möglichkeiten gegeben hat.
So wird ein guter Abschied für Sie möglich, der Ihnen das Gefühl gibt, alles richtig gemacht zu haben.

Neben der persönlichen Lebensrede liegen mir die Verabschiedungsrituale, am Ende der Feier, sehr am Herzen. Ich halte es, wie viele Religionen und Kulturen dieser Welt, für wichtig, einem gestorbenen Menschen Worte des Dankes, des Wohlwollens und Segens zuzusprechen. Dabei vertrauen wir den verstorbenen Menschen dem an, was nun für sie/ihn kommen mag. Und es gilt: alles, was ihnen an geistlichen Anteilen am Herzen liegt, werden wir umsetzen; alles, was ihnen daran zu viel sein könnte, werden wir auslassen.
Auch diesen Teil der Trauer- und Dankesfeier gestalte ich so, dass alles Raum findet, was für Sie Bedeutung hat. Für die meisten Hinterbliebenen sind grade im Erleben von Trauer Glaubenszusagen ein tiefes Bedürfnis, in welcher Form auch immer. Dabei nutze ich zwar keine liturgischen Formeln, aber deutliche und würdevolle Segensworte mit zugewandten, empfindsamen Worten.

Auch diejenigen, die in einer ausschließlich weltlichen Form, ohne jegliche geistlichen Anteile Abschied nehmen möchten, finden im Gespräch mit mir eine gute Form der Erinnerung, für eine würdevolle Trauer- und Dankesfeier.